26.04.2010 09:10:47

Fahrzeuge altern
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Wagen, Loks und Gleiszubehör gibt es mittlerweile mehr als nur
ausreichend in jedem gut sortierten Modellbahnfachhandel. Somit war die Idee geboren, einen Wagen versuchshalber einmal selbst zu altern. Grundlage war hierfür ein schlichtes, etwas älteres Modell von Roco. Der Wagen Roco 46912 diente als sehr gute Grundlage. Zum Einen wegen des durchbrochenen Rahmens, zum anderen der separate Container der SBB in einer äußerst dubiosen Farbe. Als ersten Schritt nahm ich mir den Wagen vor. Hierbei sollte Rost eine auffallende Rolle spielen. Insbesondere die Bremsklötze auf der Außenseite sollten den Rost-Ton erhalten. Ich bediene mich für meine Arbeiten den gängigen Email-Color-Farben von Revell© , Rost Matt (Revell37) in diesem Fall. Die Farbe trage ich mit einem dünnen, feinen Pinsel an den Bremsklotzaußenseiten dünn auf. Ebenso kann der Zughaken und die Kette leicht mit der Farbe behandelt werden. Das erste Ergebnis schaut nun so aus:
Mittels einem feinem, dünnen Pinsel habe ich aus einer
Farbmischung, bestehend aus Rost und Anthrazit einen kleinen Farbpunkt auf
dem Längsträger aufgetragen. Mit Hilfe eines Wattestäbchens habe ich diesen
Farbpunkt intensiv auf dem Langträger verrieben. Umso weniger Farbe, desto
besser das Ergebnis. Diese Anwendung habe ich auf beiden Seiten mehrmals
wiederholt. Wichtig hierbei um ein vorbildgerechtes Ergebnis zu erzielen
ist, im Bereich der Fahrzeugnummer und Gattungsanschrift mit einem sauberen
Wattestäbchen die Farbe sofort wieder entfernen. Sollte der Wagen noch keinen Farbanstrich an den
Bremsbedieneinrichtungen Herstellerseitig erhalten haben, so kann man dies
auch gern selber nachholen. Ich habe den Bremsabsperrhahn (Rot), die Hähne
der Hauptluftleitung (Rot) und den Bremsstellungswechsel (Gelb) angemalt.
Als nächstes widmete ich mich dem Container. An der Seite des Containers setzte ich an den oberen Kanten
mit einem dünnen Pinsel einen leichten Strich nach unten gezogen. Diesen
verwischte ich wieder mit einem Wattestäbchen von oben nach unten dünner
werdend. Immer wieder wiederholte ich diesen Arbeitschritt, da ich ein
dezentes Ergebnis wollte. An mehreren Stellen des Containers ging ich in
unterschiedlicher Länge und dicke der Rostspuren so vor. Allerdings nicht zu
viel, schließlich sollte der Container seine Originalfarbe erkennbar
beibehalten. Und so sah dann das Endergebnis aus:
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